Silberbergwerk-Suggental
Tonscherben

Montanarchäologie

Über 1000 Jahre Bergbaugeschichte

Es gibt viele Möglichkeiten herauszufinden, was sich in der Vergangenheit ereignete. Zum einen können mündliche Überlieferung und Zeitzeugen herangezogen werden, die jedoch zusammen mit Fotos und Filmen nur die jüngste Vergangenheit abdecken. Dann gibt es noch Schriftquellen, die zerstört werden können und nicht immer objektiv sind. Vielfach berichten oder beschreiben sie lediglich Taten berühmter Persönlichkeiten. Auf der anderen Seite steht die Archäologie. Der Begriff "Archäologie" ist vom griechischen Wort "archaiologia" (Erzählungen aus der alten Geschichte) abgeleitet und setzt sich aus dem griechischen "archaios" (alt, ursprünglich) und "logos" (Kunde, Wissenschaft) zusammen. Wörtlich bedeutet es also "Wissenschaft vom Alten".

Mehr als nur Wühlen im Schlamm

Archäologen untersuchen materielle Hinterlassenschaften und Fundplätze, die mehrere tausend Jahre alt, oder auch solche, die erst in der jüngsten Vergangenheit entstanden sein können. Durch die Wissenschaft Archäologie wurden und werden Informationen über unsere Vergangenheit zutage gefördert, die auf keine andere Weise in Erfahrung gebracht werden können. Sie allein liefert die Informationen für mehr als 5 Millionen Jahre Urgeschichte und für historische Zeit Daten, die in keiner Schriftquelle auftauchen, vor allem zum täglichen Leben. Zwar beschäftigt sich Archäologie mit Zeugnissen der Vergangenheit, jedoch hat sie unser heutiges Weltbild entscheidend verändert. Was wir heute über unsere Vergangenheit wissen, verdanken wir größtenteils dem, was in den letzten 200 Jahren aus der Erde geholt wurde. Ohne Archäologie wüssten wir von der Menschheitsgeschichte nicht viel mehr, als in der Bibel steht. Die Werke Homers, Herodots, Diodors und anderer Autoren der Antike, wären heute immer noch Märchen. Die Kulturen Südamerikas, die durch die spanische Eroberung vernichtet wurden, wären uns heute vollkommen unbekannt. Das dies eben nicht mehr so ist, verdanken wir jenen seltsamen Menschen, die im Frühjahr und Herbst ihre Schreibtische verlassen, um irgendwo vor der Haustür oder in den unwirtlichen Gegenden der Welt bei Hitze, Kälte und Stürmen Geländeabschnitte zu beobachten, abzusuchen, zu vermessen und auszugraben. Funde und Forschungsergebnisse sind im Laufe der Zeit derart unüberschaubar geworden, so dass es schon lange keinen "Universalarchäologen" mehr gibt, der alle maßgeblichen Fundorte kennt, über die aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnisse ständig informiert ist, gleichzeitig alle antiken Sprachen und Schriften beherrscht und darüber hinaus die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen überschaut. Aus diesem Grund hat sich die Archäologie bereits im 19. Jahrhundert in verschiedene Zweige gegliedert, die sich u.a. aufgrund ihres geografischen Tätigkeitsfeldes und ihres Zeitrahmens unterscheiden.

So beschäftigt sich die Montanarchäologie mit der Erfassung, Erforschung, Interpretation und in gewissem Umfang mit der Erhaltung der gegenständlichen Überlieferung bergbaubezogener Artefakte, Anlagen und Systeme in ihrem kulturellen und historischen Zusammenhang. Befunde und Funde des Berg- und Hüttenwesens (Bergbau, Steinbrüche, Aufbereitung, Verhüttung und Verarbeitung) werden ohne jede Beschränkung auf eine bestimmte Periode von der Montanarchäologie untersucht. Neben diesen archäologischen Quellen sind weiterhin Schrift- und Bilddokumente, Ethnologie und Experimentelle Archäologie zu berücksichtigen. Es geht damit um weit mehr, als schöne Stücke zu suchen und im Museum auszustellen oder kleine Teilaspekte der Geschichte darzustellen. Ziel ist es, Zusammenhänge wiederherzustellen. Durch schriftliche und bildliche Quellen sowie obertägig mehr oder weniger gut erhaltene Objekte entsteht der Eindruck, es sei fast alles bekannt oder eine ausreichende Grundlage an Erkenntnissen zu jedem Objekt vorhanden. Gerade der Hinweis auf eventuell vorhandene historische Quellen für einen bestimmten Zeitabschnitt kann jedoch nur vordergründig befriedigen. Historische Dokumente können lediglich für einzelne Objekte oder Zeitabschnitte ausreichende Informationen liefern. Spezielle Sachfragen zum Objekt lassen sich mit archäologischen Methoden an den verbliebenen materiellen Relikten nachvollziehen. Die Erfahrungen aus Prospektionen und Grabungen haben gezeigt, dass die Archäologie durchaus einen eigenen Beitrag zur Erforschung dieser Objekte leisten kann und zu leisten hat. Dieser hat für die historische Zeit einen anderen Inhalt und Zeugniswert als bei Objekten älterer Zeitstellung. Anstatt Denkmäler des Montanwesens, Scherben und Gezähe (bergmännisches Werkzeug) lediglich zu beschreiben und Reviere als isolierte, in sich mehr oder weniger geschlossene, statische Einheiten zu verstehen, werden die Montanregionen als Ergebnisse vielfach ineinander verschachtelter Entwicklungsprozesse betrachtet.

Was bisher geschah

Nach der letzten Betriebsphase Ende des 18. Jahrhunderts verschwanden die verlassenen Bergwerke im Suggental. Sie wurden zugedeckt von Gras und Wald, abgetragen oder auch zugeschüttet. Seit 1985 erforscht eine Gruppe Bergbauinteressierter des VFMG den alten Bergbau im Suggental. Ziele sind, Aufschlüsse über die Gruben, die Abbautechniken und Lagerstätten zu erhalten. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden in zwei Heften, 1993 und 1995, veröffentlicht. Bereits 1954 veröffentlichte H. Rambach in der Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins einen Aufsatz zur alten Kirche im Suggental und 1976 wurde eine kleine Notgrabung an der heutigen Friedhofskapelle durchgeführt. Inzwischen liegen zahlreiche archäologische Funde aus dem Bergwerk und von dem Gelände übertage vor. Dazu werden die Bergbauspuren im Gelände detailliert dokumentiert. Über den Urgraben am Kandel schrieb A. Haasis-Berner eine Dissertation (2001). Seit 2006 werden eine archäologische Neubearbeitung der Funde und Befunde sowie ergänzend dendrochronologische Analysen durchgeführt.

Autopsie der Grube Erich

Die archäologische Untersuchung des Bergwerkes ist vergleichbar mit der Tatortaufnahme in einem Kriminalfall. Zunächst erfolgt eine Dokumentation dessen, was vorhanden ist; dann werden Proben für verschiedene Analysen entnommen. Nach dem Sammeln der Informationen und der Auswertung der Daten können Schlussfolgerungen gezogen werden. Die von Archäologen untersuchten Tatorte sind jedoch in der Regel mehrere hunderte oder sogar tausende Jahre alt. Einige Spuren sind daher nur noch undeutlich oder nicht mehr vorhanden. Daher ist es wichtig, Vergleiche heranzuziehen, um durch Analogien die Lücken weitgehend schließen zu können.

Fester Bestandteil der Bergwerke sind die Abraumhalden vor den Stollenmundlöchern, die für Montanarchäologen in den meisten Fällen erste wichtige Informationen über den Bergbau geben. Material, das kein Erz enthielt, wurde entweder in der Grube gelassen oder draußen vor dem Stollenmundloch auf Halde gestürzt. Bedingt durch die Vortriebstechnik mit Spitzmeißeln oder Schlägel und Eisen ist der Abraum auf älteren Halden in der Regel relativ kleinstückig. Gröberes Gesteinsmaterial bzw. Blöcke deuten auf Sprengarbeiten hin. Ferner fand auf den Halden eine erste Aufbereitung durch Sortieren und Vorzerkleinern von Hand statt, da das abgebaute Erz mit Nebengestein und nicht verwertbaren Mineralen vermischt war. Diese Verunreinigungen mussten abgetrennt werden. Funde auf Halden geben Informationen über die Versorgung der Bergleute am Arbeitsplatz und erlauben eine erste genauere Datierung.

Eine detaillierte Beschreibung des Josephi-Stollens wurde von Bergrat von Carato 1786 in seinem Bericht angefertigt. Auf seinen gut 400 m Länge gehen von diesem Stollen mehrere Querschläge, Abbaue und Schächte ab. Die seit 1985 von der Forschungsgruppe durchgeführten detaillierten Vermessungen bilden die Grundlage für die archäologische Bearbeitung und Interpretation der Bergbaubefunde. Auffällig sind zunächst die unterschiedlichen Formen und Maße der Stollen. Jedoch fehlen ausreichende Funde für eine zeitliche Einordnung. Der Archäologie stehen in diesem Fall zunächst zwei verschiedene Methoden zur Verfügung, um das Alter ungefähr festlegen zu können. Mit der relativen Chronologie kann die Abfolge der Grubenbaue im Verhältnis zueinander festgestellt werden. Sie sagt aus, dass ein Befund älter oder jünger als ein anderer ist. Ein Vergleich gleichartiger Befunde in verschiedenen Bergwerken (Typologie) kann erste Anhaltspunkte für eine konkrete Datierung liefern. Stollenbefunde gleicher Form und Vortriebstechnik bilden z.B. einen so genannten Typ. Ist für einen Vergleichsbefund die Zeitstellung bereits bekannt, ergibt sich ein erster Datierungsansatz für die anderen Befunde. Mit naturwissenschaftlichen Methoden lässt sich das Alter noch genauer bestimmen. Die Ausarbeitung der Typen und ihrer zeitlichen Abfolge ist insgesamt sehr arbeits- und zeitintensiv. Inzwischen kann die Entwicklung von Bergwerken mit dieser Methode bereits relativ gut nachvollzogen werden. Im Suggental lassen sich bisher z.B. vier verschiedene Bergbauperioden unterscheiden.

Die mittelalterlichen Stollen sind maximal 1,2 m hoch, 80 cm breit und haben eine annähernd ovale Form. Sie stammen vermutlich aus dem 12./13. Jahrhundert, was sich aus dem archäologischen Gesamtzusammenhang erschließen lässt. Vorgetrieben wurden die Stollen mit kleinen Keilhauen oder Fimmeln (Spitzmeißeln), was die Arbeitsspuren an den Wänden und der Decke der Stollen zeigen. Werkzeugfunde aus dem 13. Jahrhundert sind aus anderen Bergbaugebieten bekannt, z.B. von Bliesenbach im Bergischen Land und Altenberg bei Müsen im Siegerland (vgl. Weisgerber 1996 & Dahm et al. 1999). Die Arbeit mit Keilhauen ist für den Schwarzwald noch für das 14. Jahrhundert durch die Bergbaufenster im Freiburger Münster und das Stadtsiegel Todtnaus (1341) belegt. Vergleichbare Stollenprofile sind aus der Grube Caroline bei Sexau bekannt. Sie unterscheiden sich von den bekannten spätmittelalterlichen Befunden im Schauinsland und der bereits "klassisch" ausgeführten Prunarbeit (Schlägel-Eisenarbeit) im Teufelsgrund aus der Zeit um 1400 in Abbaustrecken, die ebenfalls noch die rund-ovale Form aufweisen. Die Förderung in diesen kleinen Stollen erfolgte entweder mittels Säcken oder Trögen. Für die Schachtförderung kamen Haspeln (Seilwinden) zum Einsatz. Die Förderkörbe bestanden teilweise wohl aus Weidengeflecht, wie es auf einem der Fenster im Freiburger Münster dargestellt ist.

Im Mundlochbereich hat der Josephi-Stollen ein trapezförmiges Profil. An den Wänden laufen bogenförmig Rillen von oben nach unten. In der Firste sind die Rillen parallel geführt. Die Arbeitsspuren zeigen, dass der Stollen mit Schlägel und Eisen aufgefahren wurde, wobei ein mittelalterlicher Stollen nachgerissen wurde. Der Stollenabschnitt ist in das 16. Jahrhundert zu datieren. Die Förderung geschah mittels Hunten, die auf einem Gestänge geschoben wurden. Dabei handelte es sich um zwei auf dem Boden des Stollens parallel verlegte Bretter auf Schwellen. Die Hunte waren mit Eisenbändern beschlagene Kästen auf vier Holzrädern. Zwischen den Vorderrädern war ein Spurnagel befestigt, der in den Spalt zwischen Brettern des Gestänges reichte und so ein Entgleisen verhinderte. Für die Schachtförderung wurden weiterhin Haspeln verwendet.

Häufiger als Bergbauspuren aus dem 16. Jahrhundert finden sich ansonsten solche des 18. Jahrhunderts (1776-1789). Die Stollen, Strecken und Abbaue wurden in dieser Zeit gesprengt (geschossen). Die Bohrlöcher haben einen Durchmesser von 2,5 cm und können bis zu 80 cm lang sein. Die Fördermethoden hatte sich im Vergleich zum 16. Jahrhundert nicht wesentlich verändert.

Auch der 57 m lange St. Anna-Stollen hat mehr an Archäologie zu bieten, als dies auf den ersten Blick scheint. Er wurde teilweise bei den Erkundungsarbeiten in den Jahren 1910-1914 aufgefahren. Allerdings haben sich auch Spuren älteren Bergbaus erhalten. Der Matze-Stollen ist in den 1930er Jahren angelegt worden. Aus dieser letzten Phase während des 20. Jahrhunderts stammt auch der Name "Grube Erich".

Mit diesen vier Phasen sind wichtige Epochen aus der allgemeinen Entwicklung des Bergbaus vertreten. Archäologisch ist der mittelalterliche Bergbau wohl am interessantesten.

Jahrringe im Holz erzählen

Bergbau und Holznutzung standen immer in einem engen Zusammenhang. Holz wurde in Bergwerken vielfältig eingesetzt. Der Werkstoff fand im untertägigen Betrieb vor allem Verwendung für Grubenzimmerung, Feuersetzen und Wasserkünste. Die häufig sehr guten Erhaltungsbedingungen ergeben sich durch die Grubenwässer oder den luftdichten Abschluss in lehmigen Sedimenten. Durch dendrochronologische Analysen ist eine sichere Datierung der verschiedenen Bergbauperioden, technischen Einrichtungen und umweltgeschichtlichen Entwicklungen möglich. Ergänzt durch Schriftquellen ergibt sich ein klares Bild der Verwendung von Holz im Bergbau vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Daher wird bei den Arbeiten unter Tage ein besonderes Augenmerk auf Holzfunde gerichtet.

Jahrringe in der Schnittfläche eines Tannenbrettes
Abb. 1: Jahrringe in der Schnittfläche eines Tannenbrettes.

Mit Hilfe der Dendrochronologie (altgriech. dendron = Baum, chronos = Zeit, logos = Kunde) können Hölzer jahrgenau datiert werden. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, findet aber erst seit den 1960er Jahren auf breiter Basis und computergestützt Anwendung. Grundlage dieser Methode ist, dass ein lebender Baum jährlich eine Zellhülle ausbildet, die sich jeweils aufs Neue über den gesamten Holzkörper des Baumes stülpt. Ein kalter Winter, ein regenreicher Sommer, Sonneneinstrahlung, Standort und andere Faktoren beeinflussen in verschiedener Weise das Leben eines Baumes und damit sein Wachstum. Diese Merkmale stimmen für eine Baumart innerhalb einer bestimmten Gegend überein. Die Unterschiede lassen sich durch die Messung der Jahrringbreiten feststellen. Dicke und Muster der Ringe fallen von Jahr zu Jahr anders aus. Aus den Breiten der Jahrringe werden schließlich Reihen erstellt, so genannte Chronologien. Durch den Vergleich der Jahrringverläufe zahlreicher Einzelkurven entstehen regionale Chronologien bzw. Standardchronologien. Bei ausreichender Anzahl an Proben können Jahrringreihen aufgebaut werden, die immer weiter zurückreichen. Die Datierung eines Holzfundes unbekannten Alters erfolgt dann durch Vergleich mit der Standardchronologie. Ist an dem zu datierenden Holzfund noch der letzte ausgebildete Jahrring (Waldkante) vorhanden, kann jahrgenau das Fälldatum des Baumes ermittelt werden.

Aufbau einer Dendrochronologie für Grubenhölzer aus den Bergwerken im Schwarzwald
Abb. 2: Aufbau einer Dendrochronologie für Grubenhölzer aus den Bergwerken im Schwarzwald

Die Untersuchungen der Jahrringe geht inzwischen über die reine Datierung hinaus (vgl. Billamboz/Tegel 2002, S. 9). Jahrringfolgen beinhalten auch wichtige Hinweise über die Herkunft des Holzes, Standortverhältnisse der Bäume sowie Waldnutzungsformen. Sie liefern zudem Daten zur Umwelt (Dendroökologie) und Klima (Dendroklimatologie), mit denen langfristige Veränderungen im Laufe der Geschichte rekonstruiert werden können. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Dendrochronologie, die als Dendroarchäologie bezeichnet wird.

Einige Gedanken zum Schluss

Im Suggental konzentriert sich Archäologie auf engem Raum. Hinsichtlich der bisherigen Ergebnisse ist Ehrlichkeit angesagt: Das sich abzeichnende Bild des Bergbaus im Suggental weist noch viele Lücken auf, die nur durch weitere Geländearbeiten geschlossen werden können. Die bisherigen Arbeiten zeigen jedoch, dass das Bergwerk im Suggental zusammen mit dem Wuhrgraben ein Denkmal europäischen Ranges ist. Daher wird die systematische und detaillierte Aufnahme der Geländebefunde weiter fortgesetzt. Die Auswertung der Daten erbringt sicherlich noch interessante Ergebnisse.

Es ist davor zu warnen, Archäologie als ein alleiniges Reservat von Akademikern zu sehen. Jeder hat ein Recht zu erfahren, zu sehen und auch zu berühren. Archäologie gehört allen. Daraus ergibt sich auch die Verpflichtung jedes einzelnen, archäologische Denkmäler zu erhalten. Daher ist eine Zusammenarbeit mit der Bodendenkmalpflege von großer Bedeutung, da sie dieses öffentliche Interesse in einem größeren Umfang und auf gesetzlicher Basis wahrnimmt. Es ist wichtig, Funde umgehend zu melden, da dann noch möglichst viele Informationen erfasst werden können, die ansonsten verloren gehen. Interessant sind aber auch Funde, die vor längerer Zeit entdeckt wurden und bisher unbekannt blieben. Zunächst erweitern sie allgemein das Wissen um eine bestimmte Epoche. Ferner können diese Funde in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, dass sie bestehende Theorien durch sie widerlegen.


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